📷 Bild: Wikimedia Commons
Villefranche-du-Périgord
französische Gemeinde
Villefranche-du-Périgord liegt im Périgord noir, im äußersten Süden der Region. Der Ort ist ungefähr 65 Kilometer südöstlich von Bergerac und gut 43 Kilometer südwestlich von Sarlat-la-Canéda entfernt. Im Nachbarort Loubejac gibt es einen Bahnhof. Die Gemeinde ist Teil der Département-Durchgangszone und liegt in einer landschaftlich reizvollen Region mit Wäldern und flachen Tälern. Villefranche-du-Périgord gilt als die älteste Bastide des Périgord. Sie wurde 1261 von Wilhelm von Bagneux im Auftrag von Alfons von Poitiers gegründet, um als militärisches und ziviles Bollwerk gegen die Engländer zu dienen. Nach Zerstörungen im Hundertjährigen Krieg ordnete König Ludwig XI. 1463 den Wiederaufbau an. Im 16. Jahrhundert war der Ort erneut umkämpft, während der Hugenottenkriege. Der Ort ist bekannt für seine historischen Bauten wie die Arkadenhäuser am Marktplatz, die Markthalle mit ihrer rekonstruierten Dachkonstruktion und die neoromanische Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption. Ein kleines Museum zeigt die Bedeutung von Esskastanien, Nüssen und Pilzen für die lokale Ernährung. Die romanische Kirche Saint-Étienne-des Landes, die 12. Jahrhunderts stammt, ist ein Monument historique. Alljährlich feiert der Ort ein Erntedankfest zu Ehren der Esskastanien und Pilze. Der Mönch Aimoin de Fleury, ein mittelalterlicher Chronist, wurde hier geboren.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Dordogne
- Seehöhe
- 301 m
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