Burgstall Landeck

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Burgstall Landeck

Abgegangene mittelalterliche Burg im Landkreis Roth in Bayern

Der Burgstall Landeck ist eine abgegangene Spornburg auf dem Landeck, einem Berg im Südwesten des Thalmässing. Die Anlage liegt etwa 700 Meter nordnordöstlich der Pfarrkirche St. Gotthard und ragt auf 504,2 m ü. NHN in der Südlichen Frankenalb empor. Umgeben von Tälern und Nebentälern, ist der Berg im Süden bis zur Hanghöhe bebaut. In der Umgebung befinden sich weitere Burgställe wie der Burgstall Altenberg und der Burgstall Schloßberg, sowie mehrere weitere ehemalige Burgen. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert aus Holz gebaut und 1309 zerstört. Sie wurde später von den Herren von Thalmässing genutzt und 1372 an den Burggrafen Friedrich IV. von Nürnberg verpfändet. Im Zuge des Bayerischen Krieges wurde die Burg 1460 endgültig zerstört. Das Steinmaterial wurde im 17. Jahrhundert für den Wegbau genutzt, und die Bierkeller auf dem Landeck entstanden aus dem Abbruchmaterial. Bis ins 20. Jahrhundert stand auf dem Gelände ein Gasthaus. Die Anlage besteht heute aus dem Burgplateau und dem Burggraben. Eine Zeichnung aus dem Jahr 1537 zeigt eine Adelsburg mit zwei Türmen, einem Wohnturm und einem Bergfried. Die Vorburg lag auf einem zweiten Hügel und war durch Palisaden und Abhänge geschützt. Der Hohlweg, der einst den Zwinger markierte, ist heute noch erkennbar. Die Sage der weißen Frau von Landeck erinnert an die mystische Atmosphäre der Stätte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgstall
Ort
Thalmässing
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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Quellen:Burgstall Landeck (CC0-1.0)

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