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Thalmässing
Marktgemeinde im Landkreis Roth in Deutschland
Thalmässing liegt am Rande des Naturparks Altmühltal, an der Grenze zum Fränkischen Seenland. Eingebettet zwischen Ausläufern des Juramassivs und dem Berg Landeck erstreckt sich der Ort am Lauf der Thalach. Nachbargemeinden sind Heideck, Hilpoltstein, Greding, Titting, Nennslingen und Bergen. Die Europäische Wasserscheide durchzieht das Gemeindegebiet und trennt die Flüsse entweder über die Donau ins Schwarze Meer oder über Main/Rhein in die Nordsee. Thalmässing wurde erstmals 866 als „Talmazinga“ erwähnt und gehörte bis 1806 zum Markgraftum Brandenburg-Ansbach. Im 19. Jahrhundert siedelten sich Juden an, deren Anteil bis zu 21 % der Bevölkerung erreichte. 1933 lebten noch 33 Juden im Ort, darunter Familien wie Neuburger und Süß. 1971 und 1972 wurden mehrere Gemeinden eingegliedert, um die heutige Gemeinde zu bilden. Thalmässing ist bekannt für seine Museen und Sehenswürdigkeiten wie das Vor- und frühgeschichtliche Museum, das Geschichtsdorf in Landersdorf und den archäologischen Wanderweg. Zu den Bauwerken zählen die Burg Stauf, das Schloss Eysölden und mehrere Kirchen. Die Gemeinde verfügt über ein umfangreiches Netz an Rad- und Wanderwegen sowie kulturellen Veranstaltungen wie den Großen Umzug, die Marktplatzfeste und das Keltenfest.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Roth
- Seehöhe
- 418 m
- Website
- https://www.thalmaessing.de/
In der Nähe
- Burgstall Landeck1.5 km
- Ehemaliges Verwalterhaus der Burg3.7 km
- Burgstall Altenberg3.9 km
- Bodendenkmal in Thalmässing, #D-5-6833-02875.3 km
- Bodendenkmal in Hilpoltstein, #D-5-6833-03626.7 km
- Burgstall Burschel4.8 km
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