Schloss Ruhelust
nicht erhaltenes Schloss in Innsbruck
Das Schloss Ruhelust in Innsbruck stand ursprünglich vor der Stadtmauer im Bereich des heutigen Hofgartens. Es wurde zwischen 1562 und 1582 aus Holz und Fachwerk errichtet. Erzherzog Ferdinand II. ließ es für seine Gattin Philippine Welser bauen und nutzte es während der Umbauphase der Hofburg als Unterkunft für den Hof. Das Gebäude wurde zu einem dreigeschoßigen Gebäude mit 50 Räumen und einer Kapelle ausgebaut. Das Schloss wurde 1636 durch ein Feuer zerstört und 1675 wiedererrichtet. 1728 brannte es erneut aus und verfügte zuvor über 60 Zimmer. Die zweite Ehefrau Ferdinands II., Anna Caterina Gonzaga, errichtete nach seinem Tod auf dem Grundstück ein Doppelkloster. Die Geschichte des Schlosses ist geprägt von mehreren Zerstörungen und Wiedererrichtungen. Besucher können sich im Bereich des heutigen Hofgartens über die Geschichte des Schlosses informieren. Die Umgebung bietet einen Ausblick auf die Innsbrucker Altstadt und die umliegenden Gassen. Die Räume und Wege des Schlosses sind heute nicht mehr erhalten, aber die Lage des Gebäudes ist ein Zeugnis der Geschichte der Stadt. Die Umgebung um das Schloss ist Teil der historischen Landschaft Innsbrucks.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Innsbruck
In der Nähe
- Hofgarten11 m
- Ehem. Pflanzgartenmauer/Östliche Begrenzungsmauer134 m
- Kapferer Villa198 m
- Großes Haus des Tiroler Landestheaters240 m
- Kongresshaus Innsbruck209 m
- Emile-Béthouart-Steg242 m
QR-Code