📷 Bild: Wikimedia Commons
Darßwald
Wald in Deutschland
Der Darßwald ist ein Waldgebiet im Westen der Halbinsel Darß, im Landkreis Vorpommern-Rügen. Er umfasst 5800 Hektar und gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Das Gebiet ist von Ahrenshoop und Born im Süden sowie Wieck und Prerow im Osten umgeben. Der Wald ist in zwei Schutzzonen unterteilt, wobei der Bereich um Darßer Ort und der Nordwestteil als Schutzzone 1 mit strengen Naturschutzvorgaben gelistet sind. Der Darßwald hat eine reiche Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Er entstand als Ausgleichsküste und zeichnet sich durch ein System aus Wällen und feuchten Niederungen aus. In der Vergangenheit wurde er als Weideland genutzt, und Kahlschläge durch Besatzungszeiten führten zu einer Aufforstung mit Nadelhölzern. Der Wald war zudem ein Jagdgebiet für Herzöge, schwedische Könige und politische Führer, was zu einem hohen Wildbestand führte. Im Darßwald leben verschiedene Pflanzen und Tiere. Die Reffen und Riegen verlaufen in West-Ost-Richtung, wobei die höheren Reffen Kiefer, Stieleiche und Rotbuche beherbergen. Tiefer gelegene Riegen sind mit Erlen bestanden. Der Adlerfarn und die hohe Wilddichte beeinflussen die Vegetation und verhindern eine natürliche Verjüngung der Bäume. Die Tier- und Pflanzenwelt spiegeln die einzigartige Landschaft des Nationalparks wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Wald
- Ort
- Landkreis Vorpommern-Rügen
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