📷 Bild: Wikimedia Commons
Johanneskirche (Iserlohn)
Kirchengebäude in Deutschland
Die Johanneskirche in Iserlohn steht im Ortsteil Nußberg und ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk. Sie wurde im Jahr 1959 begonnen und 1960 geweiht. 2017 wurde sie in die Liste der Baudenkmäler der Stadt Iserlohn unter der Nummer 246 eingetragen. Das Gebäude folgt den Plänen des lokalen Architekten Ernst Dossmann und besitzt einen kreuzförmigen Grundriss mit charakteristischen Bauteilen wie Betonglastechnik und einem erhöhten Satteldach. Die Johanneskirche bietet Platz für 450 Personen und ist mit Redwoodholz ausgestattet, um Wärme zu verleihen. Der Chorraum ist groß bemessen und kann ein ganzes Orchester aufnehmen. Die Orgel im rechten Seitenschiff hat 18 Register und 1.250 Pfeifen. Ein Sgraffito von Edith Prutz-Gueth schmückt den Laubengang, und auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage installiert. Der Glockenturm ist 40 Meter hoch und beherbergt drei Bronzeglocken. Der Kirchenraum ist schlicht gestaltet, mit Holzdecken und einer guten Akustik. Über eine Treppe am Westgiebel gelangt man in die Kirche und zum Laubengang, der zum Glockenturm führt. Das Untergeschoss enthält Gemeinderäume. Die Giebelseiten sind fensterlos, und die Wände sind mit Betonglastechnik versehen. Der Raum vermittelt eine ruhige Atmosphäre mit natürlichen Materialien und einem klaren Raumgefühl.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Iserlohn
- Adresse
- Berliner Platz 10, 58638 Iserlohn
- Erbaut
- 1959
- Baustil
- Moderne
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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