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Evangelisch reformierte Kirche Iserlohn
evangelisches Kirchengebäude in Iserlohn
Die Evangelisch-reformierte Kirche Iserlohn steht in der Wermingser Straße 9 und ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Iserlohn, Märkischer Kreis. Das Kirchengebäude aus Bruchstein wurde 1710 errichtet, wurde 1712 durch einen Stadtbrand beschädigt und 1718 geweiht. Es hat ein Walmdach mit verschiefertem Dachreiter und Schweifhaube. Die schlichte Halle zeichnet sich durch ein Hauptportal mit preußischem Staatswappen aus. Die Kirche war bis 1931 eine selbständige reformierte Gemeinde, später fusionierte sie mit lutherischen Gemeinden. 1901 wurde der Raum von Gerhard August Fischer umgestaltet, wobei die Empore und Kanzel ergänzt wurden. In den 1960er Jahren wurde die Kirche zu einer Alltagskirche umgebaut, in der heute Ausstellungen, Konzerte und Diskussionen stattfinden. Sie war auch ein Ort für die Verteilung von Brot an Bedürftige. Innenraum und Ausstattung der Kirche umfassen eine Orgel aus dem Jahr 1847, eine Glocke von 1737 und eine Taufschale aus dem Jahr 1866. Die Orgel wurde 1993/1994 restauriert, wobei Holzschädlinge durch CO2-Begasung bekämpft wurden. Die Restaurierung brachte die Orgel auf ihren ursprünglichen Zustand von 1847 zurück. Die Kirche bietet Räume mit Holzsäulen, Muldengewölben und verschiedenen Ausstellungsflächen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Iserlohn
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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