📷 Bild: Wikimedia Commons
Marienkirche
Kirchengebäude in Iserlohn
Die evangelische Marienkirche in Iserlohn, auch Oberste Stadtkirche genannt, entstand vermutlich mit der Stadterweiterung im 14. Jahrhundert. Sie ist eine zweischiffige, zweijochige Hallenkirche mit Querschiff und gotischem Stil, der romanische Bauteile einbezieht. Der Chor ist einjochig mit 3/8-Schluss, und im Westen des Inneren liegen Turmhallen. Die Sakristei und eine Krypta befinden sich an der Südseite des Chores. Der Innenraum ist mit einem Kreuzgewölbe überspannt, das von rundbogigen Säulen und Konsolen gestützt wird. Die Marienkirche ist seit der Reformation evangelische Hauptpfarrkirche. Sie beherbergt einen spätgotischen Klappaltaraufsatz, ein Marienretabel aus dem Jahr 1455 und religiöse Figuren. Zudem gibt es ein Standbild von Graf Engelbert III. von der Mark. Die Orgel wurde 1972 bis 1973 von Karl Schuke erbaut und besitzt 42 Register. Im Westwerk hängen drei Gussstahlglocken aus dem Jahr 1921. Die Kirche bietet einen Blick auf den Innenraum mit Kreuzgewölbe und verschiedenen Fensterstilen. Die Turmhallen, die Sakristei und die Krypta sind mit Kreuzgewölbekapiteln ausgestattet. An der Südseite des Chores sind gotische Sedilien und ein Chorgestühl vorhanden. Die Westseite der Kirche ist von den drei Gussstahlglocken geziert, die im Jahr 1921 eingefügt wurden. Die Umgebung umfasst die historischen Stätten der Stadt Iserlohn.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Iserlohn
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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