📷 Bild: Wikimedia Commons
Pozo de Guadalajara
Gemeinde in Spanien
Pozo de Guadalajara liegt im Norden des südlichen Teils der Iberischen Hochebene, etwa 20 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Guadalajara und 54 Kilometer westlich von Madrid. Die Gemeinde ist umgeben von kleineren Orten und liegt auf einer Höhe von etwa 910 Metern. Die Region ist bekannt für ein gemäßigtes Winterklima und warme Sommer, wobei die Niederschläge das ganze Jahr über verteilt sind, mit Ausnahme der trockenen Sommermonate. Der Ort hat seine historischen Wurzeln in der Zeit der Wiederbesiedlung nach der Rückeroberung Toledos im Jahr 1085. Die ersten urkundlichen Erwähnungen datieren aus den 20er Jahren des 15. Jahrhunderts. Pozo de Guadalajara gehörte im 15. Jahrhundert zum Grundbesitz von wichtigen Adelsgeschlechtern und erhielt im 16. Jahrhundert die Stadtrechte. Die Gemeinde war lange Zeit von der Landwirtschaft geprägt, die zur Selbstversorgung diente und Produkte wie Käse und Olivenanbau umfasste. Die Sehenswürdigkeiten der Gemeinde umfassen die Kirche San Mateo mit romanisch-mudéjarischen Ursprüngen und einer bemerkenswerten Südvorhalle sowie einem Triumphbogen aus Ziegelsteinen. Auf dem Hauptplatz steht eine Gerichtssäule mit einem Kapitell aus vier Löwenköpfen. Außerhalb des Ortes befindet sich ein kleiner Kuppelbau, der einzige verbliebene Teil eines maurischen Brunnens mit Schöpfrad.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Guadalajara
- Seehöhe
- 910 m
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