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Pioz
Gemeinde in Spanien
Pioz liegt im Norden des Südteils der Iberischen Hochebene, nahe der Grenze zur Autonomen Gemeinschaft Madrid. Die Gemeinde gehört zur Region Serranía Celtibérica, die ursprünglich dünn besiedelt war. Durch die Nähe zum Großraum Madrid hat sich die Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten deutlich erhöht. Die Gemeinde ist etwa 24 km von der Provinzhauptstadt Guadalajara entfernt und hat ein Klima, das im Winter gemäßigt und im Sommer warm bis heiß ist. Die Geschichte von Pioz reicht bis in die Zeit der Reconquista zurück, als die Mauren im 11. Jahrhundert vertrieben wurden. In der Folgezeit entstand der Ort, dessen Grundherrschaft ab dem 15. Jahrhundert von der Familie Mendoza ausging. Die Bevölkerung lebte ursprünglich vom Ackerbau und der Viehwirtschaft, wobei die Produkte oft an fahrende Händler verkauft wurden. In jüngeren Jahrhunderten entwickelte sich die Wirtschaft durch die Gründung von Kleinunternehmen in einem Gewerbegebiet. Pioz ist vor allem durch seine Burg bekannt, die im 15. Jahrhundert von den Mendozas erbaut wurde. Sie ist ein viertürmiger Bau mit einem Zwinger und einem Wassergraben. Die Kirche San Sebastián, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde, hat ein barock-klassizistisches Altarretabel. In der Gemeinde gibt es auch eine kleine Kapelle mit einem Taufstein, der vermutlich aus der romanischen Vorgängerkirche stammt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Guadalajara
- Seehöhe
- 876 m
- Website
- http://www.aytopioz.com/
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