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Synagoge (Augsburg)
Synagoge in Augsburg in Bayern
Die Augsburger Synagoge liegt in der Halderstraße, unweit des Königsplatzes. Sie wurde zwischen 1914 und 1917 nach Entwürfen von Fritz Landauer und Heinrich Lömpel erbaut. Der Zentralbau mit dem Tempelraum steht leicht zurückversetzt, umgeben von zwei symmetrisch angeordneten Gemeindebauten. Die Synagoge ist ein Beispiel des „neu-jüdischen“ Synagogentyps und kombiniert Jugendstil mit neobyzantinischen und orientalischen Elementen. Sie ist als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Die Synagoge war während der Reichspogromnacht 1938 zerstört worden und blieb bis 1963 unbenutzbar. Die Wiederherstellung erfolgte zwischen 1974 und 1985, wodurch sie 1985 erneut öffnete. Seitdem beherbergt sie das Jüdische Museum Augsburg Schwaben. Die Synagoge kann im Rahmen des Museumsbesuchs besichtigt werden. Der Tempelraum ist nach Osten orientiert und wird jeden Freitagabend und Samstagmorgen für den Schabbat genutzt. Im Innenhof der Synagoge befindet sich ein begrünter Bereich mit einem Sphinxbrunnen. Die Eingangshalle verfügt über drei Durchgangsbögen. Im östlichen Seitentrakt liegt der Trausaal und die Werktagssynagoge, im westlichen die Vorhalle mit einer Garderobe und einem Brunnen zur rituellen Handwaschung. Der Zentralbau ist mit einer Stahlbetonkuppel bedeckt, umgeben von vier steinernen Löwen. Die Synagoge ist ein bedeutendes Kultuszentrum für die jüdische Gemeinde in Augsburg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Synagoge, Museum
- Ort
- Augsburg
- Adresse
- Halderstraße 6,Halderstraße 6 a,Halderstraße 8
- Erbaut
- 1913
- Baustil
- Neobyzantinische Architektur
- Architekt
- Fritz Landauer
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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