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Bodendenkmal in Weihmichl, #D-2-7338-0116

mittelalterliches Schloss in Niederbayern

Das Schloss Weihmichl war ein abgegangenes Bauwerk in der Gemeinde Weihmichl, Landkreis Landshut. Es lag 190 Meter südwestlich der Pfarrkirche St. Willibald und war Teil einer ehemals sumpfigen Niederung. Die Anlage umfasste einen Wassergraben, eine Landbrücke und Nebengebäude, die im 19. Jahrhundert auf dem Urkataster von Bayern dokumentiert sind. Im 20. Jahrhundert wurden Teile des Schlossgrabens verfüllt, wodurch das Schloss vollständig verschwand. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7338-0116 geführt. Sie umfasst mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde, darunter Spuren von Vorgängerbauten und abgebrochenen Gebäudeteilen. Der Wassergraben war ursprünglich Teil der Anlage, wurde im Südosten durch eine Landbrücke überquert und war bis in die 1970er Jahre für häufige Überflutungen verantwortlich. Heute ist das Gebiet weitgehend überbaut, doch die Fläche liegt meist trocken. Das Areal umfasst heute überwiegend bebauten Raum, wobei die ursprüngliche Anlage nur noch als Bodendenkmal erkennbar ist. Die Fläche liegt in der Niederung der Pfettrach und des Edenlander Bächleins, wodurch die historische Lage der Anlage gut belegt ist. Die Überflutungen, die bis in die 1970er Jahre stattfanden, zeigen, wie stark die Umgebung der Anlage durch Wasser beeinflusst war.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Graben, Bodendenkmal, Befund, Vorgängerbau
Ort
Weihmichl
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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