📷 Bild: Wikimedia Commons
Goethes Gartenhaus
Gebäude in Weimar
Goethes Gartenhaus steht im Park an der Ilm in Weimar und ist am Fuße des Horns gelegen. Es war die Wohn- und Arbeitsstätte Goethes und wurde 1998 als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Klassisches Weimar“ eingestuft. Das Haus, das möglicherweise aus dem 16. Jahrhundert stammt, wurde 1776 von Goethe erworben und diente als Zentrum seiner kreativen Arbeit. Es war ein Nutzgarten, der später zur Gestaltung des Ilmparks führte. Goethe schuf hier zentrale Werke wie Teile der „Iphigenie auf Tauris“ und arbeitete an Dramen wie „Egmont“ und „Torquato Tasso“. Bekannte Gedichte entstanden im Gartenhaus. Heute ist es als Museum eingerichtet. Der Rundgang führt durch das Erdgeschoss mit Speisezimmer und Küche sowie das Obergeschoss mit Arbeitszimmer, Bibliothek und Schlafzimmer. Die Ausstattung spiegelt Goethes Lebensumstände und kreative Umgebung wider. Der Besucher erfährt von der Geschichte des Hauses und seiner Bedeutung für Goethes Werk. Der Rundgang umfasst mehrere Räume, darunter ein Treppenhaus, ein Speisezimmer, ein Arbeitszimmer und eine Bibliothek. Ausblick auf den Park und die Umgebung ergänzen das Erlebnis. Die Ausstattung aus Goethes Zeit und die Möbel zeigen die damalige Lebensweise und kreative Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Einfamilienwohnhaus
- Ort
- Weimar
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
In der Nähe
- Stein des guten Glücks65 m
- Musterhaus Am Horn301 m
- Theaterkubus340 m
- Sandor-Petöfi-Denkmal405 m
- Tempelherrenhaus332 m
- Liszt-Denkmal Weimar374 m
QR-Code