📷 Bild: Wikimedia Commons
Tempelherrenhaus
Ruine eines Gebäudes in Weimar
Das Tempelherrenhaus in Weimar entstand im 18. Jahrhundert als romantischer Salon im Ilmpark. Es wurde aus einem alten Gewächshaus umgebaut und diente dem herzoglichen Hof. Die Bezeichnung leitet sich von vier hölzernen Skulpturen ab, die Tempelherren darstellen. Das Gebäude wurde mehrfach umbaut und erhielt 1816 einen Turm, der auf Goethes Vorschlag entstand. Das Tempelherrenhaus war ein kulturelles Zentrum, wo Konzerte, Ausstellungen und gesellige Veranstaltungen stattfanden. Es diente später als Atelier des Bauhauses und als Konzertsaal für Künstler wie Liszt und Busoni. Die Ruine entstand 1945 durch Bombentreffern, wobei nur der Turm sowie einige Figuren übrig blieben. Die Sandsteinskulpturen sind heute im Römischen Haus ausgestellt. Die Ruine bietet einen Eindruck der ursprünglichen Anlage und der Geschichte des Ilmparks. Auf dem Turm steht ein erhalten gebliebener Torso, daneben wächst Efeu. Die Umgebung umfasst den Ilmpark und die künstliche Ruine, die nicht mit dem Tempelherrenhaus zu verwechseln ist. Die Geschichte des Gebäudes wird in der Ausstellung des Römischen Hauses dargestellt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine
- Ort
- Weimar
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
In der Nähe
- Parkhöhle118 m
- Erlebnis Parkhöhle Weimar117 m
- Liszt-Denkmal Weimar156 m
- Felsenbrunnen122 m
- Goethe-Hafis-Denkmal143 m
- Alexander-Puschkin-Denkmal Weimar257 m
QR-Code