Burg Radenhausen
Burg in Hessen, Deutschland
Die Burg Radenhausen war eine abgegangene Wasserburg bei Amöneburg im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen. Sie lag nördlich des Altarms Alte Ohm und südlich eines Neuer Graben genannten Abzweiges am westlichen Rand der heutigen Radenhäuser Lache. Die Befestigung befand sich im Dreieck der Orte Amöneburg, Kleinseelheim und Kirchhain. Sie war umgeben von Wassergräben und vermutlich mit einer Mühle verbunden. Die Burg wurde im 11. bis 12. Jahrhundert von den Herren von Radenhausen errichtet und 1282 erstmals erwähnt. Sie war Teil der Althessischen Ritterschaft und hatte ein eigenes Wappen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg zerstört. Gegenüber auf der Alten Ohm lag eine gleichnamige Siedlung, die bereits 750 n. Chr. urkundlich erwähnt wurde. Beide wurden im Krieg zerstört, doch bis 1740 wurden sie auf Karten verzeichnet. Heute sind von der Burg und der Siedlung nur noch Spuren sichtbar. Die Gegend um die Alte Ohm zeugt von der historischen Anlage mit Wassergräben und Mühle. Das Gut Radenhausen wurde 1786 an seiner heutigen Stelle neu angelegt. Die Landschaft um die Radenhäuser Lache und die Alte Ohm bietet einen Eindruck der ehemaligen Befestigung und der umliegenden Siedlungen.
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- Art
- Burg
- Ort
- Amöneburg
- Erbaut
- 1100
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