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Burg Amöneburg
Burgruine in Amöneburg im Landkreis Marburg-Biedenkopf, Hessen, Deutschland
Die Burg Amöneburg ist eine Burgruine im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen, etwa 16 Kilometer östlich von Marburg. Sie liegt auf dem 365 m ü. NN. hohen Basaltberg Amöneburg, der zu einer Reihe vulkanischer Schlote gehört. Der Berg überragt das Amöneburger Becken um etwa 150 Meter und weist meterlange Basaltsäulen an der Ostwand auf. Die Ohm fließt unterhalb der Burg durch das Becken. Die Burg hat eine lange Geschichte, die bis ins Neolithikum zurückreicht. Im 9. Jahrhundert wurde eine Höhenburg errichtet, die durch die Nähe zu Fernstraßen begünstigt war. 1145 baute das Erzbistum Mainz gemeinsam mit Poppo von Reichenbach eine neue Burg, die 1165 zerstört wurde. Die Burg war bis ins 18. Jahrhundert Sitz des Mainzer Landvogts und wurde im Dreißigjährigen Krieg mehrmals besetzt. 1839 wurden die Gebäude endgültig abgerissen. Die Burgruine umfasst Reste des Bergfrieds, mehrere Keller, Außenwände von Gebäuden und den Zwinger mit Außentürmen. Die ursprüngliche Dreiflügelanlage war von einer Ringmauer umgeben. Die Burg stand in Verbindung mit der Stadtbefestigung von Amöneburg und wurde aus Basalt gebaut. Im Sommer dient die Ruine als Kulisse für das OpenEyes-Filmfest.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Amöneburg
- Erbaut
- 1145
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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