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Burg Kirchhain
Burg in Hessen, Deutschland
Die Burg Kirchhain ist eine abgegangene Höhenburg, die sich auf 219 Meter über dem Meeresspiegel in der Kleinstadt Kirchhain im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen befindet. Sie liegt auf dem Kirchberg, einer Basaltkuppe, die sich 20 Meter über der umliegenden Niederung erhebt. Die Burg war ein hessisches Bollwerk gegen die südlich gelegene Amöneburg und wurde im 14. Jahrhundert von Landgraf Heinrich II. errichtet. Die Burg war Teil der Verteidigungsanlage der Stadt Kirchhain und spielte eine wichtige Rolle in der Herrschaftsstruktur der Landgrafen. Sie wurde 1646 im Hessenkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Anlage war ursprünglich fast quadratisch und hatte eine Grundmauer, die heute noch erhalten ist. Die Burg war nordöstlich an die Wehrmauer des Kirchhofs angelehnt und wurde 1558 offiziell an Eberhard von Milchling verliehen. Besucher können die Reste der Burganlage besichtigen, die sich in der Nähe der Stadtmauer von Kirchhain befinden. Die Ruine bietet einen Ausblick auf die umliegende Landschaft und die historische Entwicklung der Stadt. Die Burg war Teil der Verteidigungsstruktur und hat somit einen bedeutenden militärischen und politischen Hintergrund. Die Anlage ist ein Zeugnis der mittelalterlichen Burgenkultur in Hessen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Kirchhain
- Erbaut
- 1344
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