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Zisterzienserinnenabtei Kismaros

Zisterzienserinnenkloster im Bistum Vác, Ungarn

Die Zisterzienserinnenabtei Kismaros liegt im Komitat Pest, im Bistum Vác, etwa 60 Kilometer nördlich von Budapest. Sie befindet sich am nördlichen Donauufer in der Nähe des Dorfes Kismaros. Das Kloster ist Teil der Zircer Zisterzienserkongregation und wurde 1987 offiziell dem Zisterzienserorden angeschlossen. 1993 wurde es zur Abtei erhoben, und seit 1996 gehört es der Zircer Kongregation an. Die neu gebaute Klosterkirche wurde 1999 eingeweiht. Die Abtei hat eine besondere historische Bedeutung. Die Gründung begann 1955 durch die Zisterzienserin Ágnes Tímár, die im Untergrund lebte. 1961 wurde sie verhaftet, und ihre Nachfolgerin Mónika Tímár führte die Gemeinschaft bis zu ihrer Tod im Jahr 1962. Mónikas Tagebuch und Briefe wurden ab 1982 veröffentlicht. Ágnes Tímár wurde 1966 erneut eingekerkert und 1968 entlassen. Sie gründete das Kloster 1984 in Kismaros. Die Seligsprechung von Mónika wird angestrebt. Die Abtei bietet einen ruhigen Ort im Börzsöny-Gebirge. Die Gemeinschaft lebt im Steinhaus am Donauufer. Die Klosterkirche ist ein zentraler Raum, der 1999 eingeweiht wurde. Umgebung und Ausblicke sind geprägt von der Landschaft des Börzsöny-Gebirges und der Donau. Die Abtei ist ein Ort des geistlichen Lebens und der stillen Meditation.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Abtei, Organisation, Kirchenarchiv
Ort
Kismaros
Adresse
Szuttai dűlő 8328 hrsz., 2623 Kismaros
Erbaut
1993

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