Kismaros

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Kismaros

Gemeinde in Ungarn

Kismaros ist ein Dorf im Pest-Kreis in Ungarn, 45 Kilometer nördlich von Budapest. Es liegt auf der östlichen Uferseite des Donauflusses, direkt oberhalb des Biegungspunkts, an dem der Fluss seine Richtung nach Süden ändert. Das Dorf ist am Fuße der Börzsöny-Hügel gelegen, an der Grenze der Karpaten. Die Region ist von flacherem Land umgeben, mit leicht ansteigenden Terrassen, die bis zu den Hügeln führen. Kismaros hat eine Bevölkerung von über 2600 Menschen, wobei 6 % Deutsche und über 90 % Ungarisch sprechende Einwohner sind. Die Gemeinde ist ein beliebter Ausgangspunkt für Touristen, die die Börzsöny-Hügel erkunden. Die Dorfgeschichte reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als deutsche Siedler aus dem Schwarzwald kamen. Die Dorfpopulation stieg im 19. Jahrhundert auf etwa 200–250 Personen, und die katholische Kirche wurde 1827 fertiggestellt. Heute ist Kismaros ein lebhaftes Vorortgebiet von Budapest, mit vielen Arbeitsplätzen in der Hauptstadt. Besucher können die Börzsöny-Hügel mit der Kinderbahn erkunden, die jährlich tausende Touristen anzieht. Im September findet die „Marus Napok“-Festival statt, bei dem traditionelle Kutschen, Gesang und Tanz im Dorf zum Leben erweckt werden. Das Dorf-Museum zeigt die Geschichte der deutschen Siedler und das Alltagsgeschäft der Einwohner. Die Dorfmitte ist der Bahnhof der Kinderbahn, und die Verbindung zur Hauptstadt erfolgt mit regelmäßigen Zügen, die alle 30 Minuten fahren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Szob

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