📷 Bild: Wikimedia Commons
Maison Tavel (Sammlung)
Museum in Genf (Schweiz)
Die Maison Tavel ist ein historisches Wohnhaus in der Altstadt von Genf und das älteste noch bestehende Privatwohnhaus der Stadt. Das Gebäude aus dem 14. Jahrhundert steht an der rue du Puits-Saint-Pierre 6 und ist ein Beispiel für zivile Architektur des Mittelalters in der Schweiz. Es wurde 1923 unter Denkmalschutz gestellt und 1970–1986 renoviert, um als Museum für die Geschichte Genfs genutzt zu werden. Das Museum präsentiert Exponate zur Stadtgeschichte, darunter ein Gobelet von André Falquet. Das Gebäude selbst enthält Kellergewölbe aus dem 13. Jahrhundert sowie romanische Grundmauern aus dem 11. Jahrhundert. Die Aussenfassade ist mit zehn gotischen Steinskulpturen aus dem Jahr 1334–1337 geschmückt. Im Garten wurden eine Zisterne aus dem 17. Jahrhundert und turmartige Mauern aus dem 11. Jahrhundert entdeckt. Die Maison Tavel bietet Einblick in die mittelalterliche Architektur und die Geschichte Genfs. Besucher können die Kellergewölbe, die romanischen Mauern und die Steinskulpturen bewundern. Die Ausstellungen zeigen die Entwicklung der Stadt und das Leben der Bewohner. Die Umgebung um das Museum herum ist Teil der Altstadt und bietet einen Eindruck der historischen Stadtsituation.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Heimatmuseum, Sammlung, Gedächtnisinstitution
- Ort
- Genève-Cité
- Adresse
- Rue du Puits-St-Pierre 6, 1204 Genève
- Erbaut
- 1986
In der Nähe
- Museum Barbier-Mueller53 m
- Maison de Rousseau et de la littérature83 m
- Église Saint-Germain (Geneve)77 m
- Marronnier officiel107 m
- Internationales Museum der Reformation93 m
- Reformierte Kirche L’Auditoire117 m
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