Jagdschloss Hohe Sonne

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SchlösserThüringenBezirk Thüringen

Jagdschloss Hohe Sonne

Schloss in Deutschland

Das Jagdschloss Hohe Sonne stand etwa sechs Kilometer südlich von Eisenach, an der Bundesstraße 19. Es war ein ehemaliger Gasthof und Teil der Sachgesamtheit Rennsteig. Die Anlage wurde 1899 im Neobarock errichtet und 1998 im Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler gelistet. Sie war ein Zeichen der Geschichte des Tourismus in Thüringen und stand als Einzeldenkmal unter Schutz. Das Jagdschloss war ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen auf dem Rennsteig und in die Drachenschlucht. Von 1923 bis 1934 wurden Sanierungen und Umbauten durchgeführt, und das Hotel wurde bis 1985 intensiv genutzt. Während der DDR-Zeit war die Hohe Sonne der Startpunkt für Rennsteigwanderungen und den GutsMuths-Rennsteiglauf. Nach der Schließung 1985 wurden provisorische Unterkünfte für Wanderer eingerichtet. Vor Ort gab es ein Hauptgebäude mit Mansarddach, zwei Seitenpavillons und einem turmartigen Dachreiter. Die Außenwände waren mit neobarocker Stuckdekoration versehen. Die Anlage war umgeben von einer Wiese und einer Steinmauer. Ein kleiner Turm mit vergoldeter Sonne diente als Wahrzeichen. Die Hohe Sonne war auch Ausgangspunkt für Wanderungen zur Wartburg und bot bis 1886 Trinkwasserversorgung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Eisenach
Architekt
Gottfried Heinrich Krohne

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