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Burgstelle Rudolfstein
Burg in Thüringen, Deutschland
Die Burgstelle Rudolfstein ist eine abgegangene Spornburg auf einem Felsvorsprung mit einer Höhe von 325 m ü. NN. Sie liegt im südlichen Stadtgebiet von Eisenach, etwa 1500 m südöstlich der Wartburg über der sogenannten „Milchkammer“. Die Burg ist benannt nach Rudolf III. Schenk von Vargula, einem thüringischen Ritter und Hofbeamten der Landgrafen. Die Burgstelle war im thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg (1247–1263) von strategischer Bedeutung. Rudolf Schenk von Vargula ließ eine burgartige Befestigung errichten, um die feindlichen Burgen Eisenacher Burg und Frauenburg zu beobachten. Die Burg hatte eine Fläche von etwa 70 × 40 m und war mit einer Doppelwall-Graben-Befestigung versehen. Im Inneren gab es vermutlich einen Wachturm und Blockhäuser, doch die Geländeoberfläche ist stark erodiert. Die Burgstelle bietet einen Blick über das Tal und die Nürnberger Straße. Der einzige Zugang erfolgte über eine Felsspalte im Süden, die heute verfüllt ist. Die Wasserversorgung erfolgte über den „Rudolfsborn“, eine nahegelegene Quelle. Umgeben ist die Burgstelle von der Landschaft des Wartburgkreises, mit Ausblicken auf die Wartburg und das Tal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Eisenach
In der Nähe
- Eisenacher Burg558 m
- Cranach-Denkmal (Eisenach)725 m
- Johanniskloster582 m
- Eliashöhle688 m
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