📷 Bild: Wikimedia Commons
Dommuseum Salzburg
Museum in den Oratorien des Salzburger Doms
Das Dommuseum Salzburg liegt im Südoratorium des Salzburger Doms und dient zugleich als Diözesanmuseum. Es entstand aus einer Initiative des Pinzgauer Kanonikers Josef Lahnsteiner, der bereits vor dem Ersten Weltkrieg eine alte Sammlung rekonstruieren wollte. 1954 wurden erste Teile gezeigt, doch die offizielle Gründung und Eröffnung erfolgten erst 1972 bzw. 1974. Seit 2014 ist es Teil des DomQuartiers Salzburg. Die Dauerausstellung präsentiert Kunstschätze aus acht Jahrhunderten, darunter liturgische Geräte, Gemälde und Skulpturen von Künstlern wie Meinrad Guggenbichler, Georg Raphael Donner und Paul Troger. Besonders hervorzuheben sind das Rupertus-Kreuz aus Bischofshofen, ein über 1.200 Jahre altes Metallkreuz, sowie ein doppelarmiges Reliquienkreuz aus Ungarn. Auch das Messbuch von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau zählt zu den bedeutenden Exponaten. Im südlichen Dombogen befindet sich die rekonstruierte Salzburger Kunst- und Wunderkammer aus dem 17. Jahrhundert. Ursprünglich von Max Gandolf von Kuenburg und Guidobald von Thun angelegt, umfasste sie einst über 130 Bergkristallarbeiten. Nach der Säkularisation wurde ein Großteil der Sammlung zerstreut, doch einige Originalschaukästen zeigen heute wieder Kuriositäten aus Kunst, Natur und Technik.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Diözesanmuseum
- Ort
- Salzburg
- Adresse
- Domplatz 1a
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