Burg Flamersheim

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Burg Flamersheim

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Burg Flamersheim liegt im Stadtteil Flamersheim von Euskirchen und entstand aus einer mittelalterlichen Wasserburg am Flämmerbach. Sie war ein Jülicher Lehen und wurde im 15. Jahrhundert erstmals umgebaut. Im 17. Jahrhundert wurde sie zu einem Schloss, und im 18. Jahrhundert im Barockstil weitergebaut. Die Familie Bemberg kaufte sie 1861 und veränderte sie im Neobarock. Die Anlage ist seit 1982 als Baudenkmal geschützt und wird heute von der Familie von Bemberg-Flamersheim bewohnt. Die Burg hat eine reiche Geschichte mit wechselnden Besitzern, darunter die Familien Krümmel, Palant, Quadt und Dalwigk. Im 18. Jahrhundert wurde sie durch Dietrich von Quadt und Friedrich Wilhelm von Dalwigk im Spätbarock umgestaltet. Die Familie Bemberg übernahm 1861 das Schloss und baute es bis 1863 im Neobarock um. Die Anlage wurde in den 1990er und 2000er Jahren mehrfach instandgesetzt, und heute dient sie als Wohnsitz der Familie. Der Schlosspark und die Nebengebäude wurden ebenfalls renoviert und nutzen. Der Schlosspark umschließt die Anlage mit einer hohen Mauer und besteht aus romantischen Landschaftsgärten. Der Schlossvorplatz ist von zwei zweigeschossigen Gebäuden flankiert, die ursprünglich als Ställe dienten. Das Herrenhaus ist ein Bruchsteinbau mit Mansarddach, zwei Geschossen und Ecktürmen. Im Inneren sind spätbarocke Raumgestaltungen sowie Wandtäfelungen mit Stuckreliefs erhalten. Die Fassade und die Terrasse sind mit Wappen der Familie von Dalwigk und von Calcum verziert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Euskirchen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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