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Burg Ringsheim
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Burg Ringsheim, auch Schloss Ringsheim, ist ein Schloss östlich des Euskirchener Stadtteils Flamersheim im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Die Wasserburg umgibt das im 17. Jahrhundert untergegangene Dorf Ringsheim und war im 13. Jahrhundert im Besitz der Herren von Ringsheim als kölnisches Lehen. Strategisch günstig lag sie zwischen dem Flamersheimer Bannwald und der Aachen-Frankfurter Heerstraße. Die Burg wurde erstmals 1249 nach ihrer Zerstörung erwähnt. Die Burg Ringsheim war im Besitz der Herren von Ringsheim, die 1455 aufgrund Überschuldung den Stammsitz an Johann Hurth von Schoeneck veräußerten. Nach dem Tod des letzten Hurth von Schöneck erhielt der Erzbischof das Lehen und vergab es 1635 an Johann Freiherr von Beck. 1713 erhielt Philipp Wilhelm von Harff zu Dreiborn das Gut. Unter ihm entstand der Neubau des erhaltenen Schlosses. 1861 erwarb die Witwe des Seidenfabrikanten Julius August Bemberg das Schloss, das bis heute von der Familie Bemberg bewohnt wird. Die Schlossanlage besteht aus einem Herrenhaus mit Bruchsteinmauerwerk aus dem 18. Jahrhundert und einer inneren Vorburg mit Wirtschaftshof aus dem 19. Jahrhundert. Von der äußeren Vorburg sind nur Mauern und Türme erhalten. Die inneren Gebäude sind an türmebewehrte Mauern aus dem 13. Jahrhundert angebaut. Die mittelalterliche Hauptburg trägt auf ihrer Ummauerung das Schloss aus dem 17. Jahrhundert. Im Inneren zeigt das Schloss den großbürgerlichen Stil des 19. Jahrhunderts.
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- Art
- Burg
- Ort
- Euskirchen
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