Höllengebirge

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Höllengebirge

Das Höllengebirge ist ein nach Norden vorgeschobenes Faltengebirge im oberösterreichischen Salzkammergut und gehört zu den Nördlichen Kalkalpen. Es liegt als Hochplateau durchschnittlich auf 1600 Metern Höhe und erreicht seinen höchsten Punkt im Großen Höllkogel mit 1862 Metern. Das stark verkarstete Gebirge besteht hauptsächlich aus Wettersteinkalk und entwässert größtenteils unterirdisch. Nur an den Flanken finden sich Wälder, während das Plateau von Latschenkiefer-Beständen bedeckt ist. Der Name leitet sich vom Talkessel „In der Höll“ an der Südseite ab. Besonders reizvoll ist das Höllengebirge durch sein gut erschlossenes Wegenetz und die Alpenvereinshütten, die den Tourismus fördern. Im Winter locken die Gebiete am Feuerkogel und am Taferlklaussee mit Wintersportmöglichkeiten. Der Feuerkogel ist ganzjährig über die Feuerkogelseilbahn von Ebensee am Traunsee aus erreichbar. Das Gebirge erstreckt sich über eine Fläche von 126,8 Quadratkilometern und wird im Westen vom Attersee sowie im Osten vom Traunsee begrenzt. Vor Ort bietet das Höllengebirge ein abwechslungsreiches Landschaftserlebnis. Die Hochfläche ist von Gräben, Gruben und Dolinen durchzogen, während die Nordabstürze steile Felswände wie die Adlerspitze oder die Steinernen Männer aufweisen. Im Süden steigen die Hänge weniger steil an und sind von Lawinenstriche wie dem Brunnlahngang geprägt. Die Seen im Umland – darunter der Taferlklaussee, der Vordere und Hintere Langbathsee – spiegeln die alpine Umgebung wider und laden zu Erkundungen ein.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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