Băița de sub Codru
Gemeinde in Rumänien
Băița de sub Codru liegt im südwestlichen Teil des Kreises Maramureș, in der historischen Region Transsilvanien und der Entwicklungregion Nordwesten. Die Gemeinde befindet sich in der bergigen Region „Dealurile silvaniei“, bekannt als „Tara Codrului“. Sie ist 50 Kilometer von der Kreisstadt Baia Mare entfernt, an der Grenze zu den Kreisen Satu Mare und Sălaj. Der Ort wird über die Landstraße DJ172 erreicht. Die Gemeinde umfasst den Ort Băița de sub Codru und den Ort Urmeniș. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 1475 zurück, als er unter dem Namen „Baicza“ in der habsburgischen Sprache genannt wurde. In dieser Zeit war Băița de sub Codru ein Fief der Familie Dragfi, die in Transsilvanien eine große Macht ausübte. Der Ort Urmeniș wurde erstmals 1398 als „Ormenyes“ erwähnt. In der Zeit vom 15. bis 19. Jahrhundert wurde in der Gegend eine Goldmine betrieben. 1622 zerstörten die Türken den Ort, und 1896 wurde die erste Schule gebaut. Der Ort ist geprägt von seiner ländlichen Struktur und der Landwirtschaft. Die Gemeinde besitzt etwa 1.857 Hektar Waldfläche. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Rumänen, wobei im 20. Jahrhundert eine kleine jüdische Gemeinde existierte, die während des Zweiten Weltkriegs von den Nationalsozialisten ausgerottet wurde. Die kulturelle und historische Landschaft prägt das Leben der Einwohner bis heute.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Maramureș
- Adresse
- Baita de sub Codru - 427020, judetul Maramures, str. Principala, nr.19
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