Bârsău
Gemeinde in Rumänien
Bârsău liegt im südöstlichen Teil des Kreises Satu Mare, an der Grenze zum Kreis Maramureș, in den Hügeln von Codru. Die Gemeinde umfasst zwei Dörfer, Bârsău de Jos und Bârsău de Sus, wobei letzteres die Verwaltungssitz ist. Sie ist etwa 48 Kilometer südöstlich von Satu Mare entfernt, dem Kreiszentrum. Die ersten schriftlichen Erwähnungen der beiden Dörfer datieren aus dem Jahr 1470. Die Gemeinde gehörte ursprünglich zum Königreich Ungarn und war Teil der Fürstentum Transsilvanien. Nach dem Vertrag von Trianon 1920 wurde sie zur Großrumänischen Republik eingegliedert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie von Ungarn annektiert, wobei die jüdische Bevölkerung von den Nationalsozialisten verfolgt wurde. Die Gemeinde ist geprägt von ihrer religiösen Struktur mit einer überwiegenden orthodoxen Bevölkerung. Zentrale Gebäude sind die orthodoxe Kirche in Bârsău de Jos aus dem Jahr 1867 und die Kirche der Geburt der Jungfrau Maria in Bârsău de Sus, die 1828 erbaut und als historisches Monument eingestuft ist. Die Wirtschaft basiert auf Landwirtschaft und Viehzucht, ergänzt durch traditionelles Handwerk.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Satu Mare
- Adresse
- Com. Barsau de Sus, Str. Principala nr. 277, cod postal 447035
- Seehöhe
- 185 m
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