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Basilique de Valère
Kirchengebäude und Schloss in Sitten im Kanton Wallis, Schweiz
Die Basilique de Valère ist eine romanische Kirche auf dem südlichen Burghügel der Stadt Sion, im östlichen Teil der Altstadt. Sie liegt an der Grenze des Kantons Wallis und wurde im 11. Jahrhundert als Residenz des Domkapitels erbaut. Die Kirche ist Teil der Burganlage Valeria, die 1049 erstmals erwähnt wurde und bis ins 13. Jahrhundert ausgebaut wurde. Sie ist eine der ältesten Kirchen der Region und beherbergt eine bedeutende Orgel. Die Basilique de Valère ist seit dem 8. Jahrhundert eine wichtige religiöse Stätte und war ursprünglich die Kathedrale der Diözese Sitten. Sie war als Wallfahrtskirche bekannt, insbesondere durch das Gnadenbild der Madonna aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche verlor im Lauf der Zeit an Bedeutung, als die eigentliche Bischofskirche stärker in den Fokus rückte. 1987 erhielt sie den Ehrentitel Basilica minor von Papst Johannes Paul II. Die Kirche bietet Räume in romanischem Stil mit einem dreischiffigen Langhaus, Querschiff und Kapellen. Die Westwand beherbergt die Schwalbennestorgel, eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Die Kirche ist auch bekannt für ihre gotische Madonna-Statue und die Wandbilder mit Aposteln und Heiligen. Die Umgebung umfasst die Altstadt von Sion und die beiden Burghügel, die die Stadt überragen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Basilica minor, Konkathedrale
- Ort
- Sitten
- Adresse
- Rue des Châteaux 100, 1950 Sion
- Erbaut
- 1000
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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