📷 Bild: Wikimedia Commons
Prämonstratenserinnenstift Oelinghausen
Aufgehobenes Kloster im Arnsberger Ortsteil Holzen
Das Kloster Oelinghausen liegt im Ortsteil Holzen von Arnsberg und wurde um 1174 als Doppelkloster gegründet. Es war zunächst von Männern und Frauen gemeinsam bewohnt, bis es sich zu einem reinen Prämonstratenserinnenkloster entwickelte. Die Klosterkirche, geweiht zu den hl. Petrus und Maria, stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde im 18. Jahrhundert barock umgestaltet. Zu den bedeutenden Ausstattungsstücken zählt die Kölsche Madonna aus dem 13. Jahrhundert sowie eine Orgel aus dem 16. Jahrhundert. Das Kloster wurde 1804 aufgehoben und später als Pfarrkirche weitergeführt. Seit 1992 wird das Gebäude von Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel bewohnt, und ein Klostergartenmuseum existiert seit einigen Jahren. Das Kloster und der zugehörige Gutshof liegen in einem land- und forstwirtschaftlich genutzten Gebiet, weit entfernt von den nächsten Ortschaften. Es befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Oelinghausen. Die historische Entwicklung des Klosters ist geprägt von Förderung durch Adel und Erzbischöfe, die es zu einem blühenden Zentrum machten. Im Spätmittelalter und Frühen Neuzeit traten jedoch wirtschaftliche und kirchliche Schwierigkeiten auf, die den Charakter des Klosters veränderten. Im 16. Jahrhundert wurde es zu einem weltlichen Damenstift, und im 17. Jahrhundert wurde es erneut zum Prämonstratenserorden zurückgeführt. Die Umwandlung in ein Damenstift führte zu einer Veränderung der Lebensform und der Struktur des Klosters.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Arnsberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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