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Bundesgericht
höchstes Gericht auf Bundesebene in der Schweiz
Das Bundesgericht ist das oberste Gericht der Schweiz und hat seinen Hauptsitz im Bundesgerichtsgebäude in Lausanne, Kanton Waadt. Zwei seiner Abteilungen befinden sich in Luzern. Es ist Teil der rechtsprechenden Gewalt und entscheidet über Rechtsstreitigkeiten im Zivil-, Verwaltungs- und Strafrecht sowie Streitigkeiten zwischen Kantonen und dem Bund. Die Vereinigte Bundesversammlung wählt die Richter, unter ihnen der amtierende Präsident François Chaix. Das Bundesgericht prüft, ob Vorinstanzen das Recht richtig angewandt haben, und stellt so die einheitliche Anwendung des Bundesrechts sicher. Es entscheidet auf schriftlichem Weg, ohne Gerichtsverhandlungen oder Anhörungen. Die Entscheidungen tragen zur Entwicklung des Rechts bei und schützen die Rechte der Bürger. Im Strafrecht kann es Fälle selbst entscheiden oder zur Neubeurteilung an eine vorherige Instanz zurückweisen. Vor Ort erlebt man die Räume des Bundesgerichts in Lausanne, wo die Arbeit der Richter und die Verfahrensabläufe stattfinden. Die Umgebung umfasst das Bundesgerichtsgebäude, das 1881–1886 errichtet wurde, und die Stadt Lausanne mit ihren Sehenswürdigkeiten. Das Bundesgericht ist zudem in Luzern mit zwei Abteilungen vertreten, die ebenfalls Teil der rechtsprechenden Gewalt sind. Die Arbeit des Bundesgerichts ist eng mit der Bundesverfassung und den Rechtsnormen verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- oberstes Gericht
- Ort
- Lausanne
- Erbaut
- 1848
- Website
- https://www.bger.ch/
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