Lausanne liegt am Nordufer des Genfersees im Waadtländer Mittelland und erstreckt sich vom Ufer auf 372 Metern Höhe bis auf über 700 Meter in den umliegenden Hügeln. Die Stadt wird von den Bächen Chamberonne und Vuachère durchzogen, die im Stadtgebiet zusammenfließen. Im Norden steigt das Gelände bis zum Jorat-Wald an, wo der höchste Punkt der Stadt auf 929 Metern liegt. Die Agglomeration zählt mehrere Nachbargemeinden wie Pully, Romanel-sur-Lausanne und Chavannes-près-Renens.
Die Wurzeln Lausannes reichen bis in die Römerzeit zurück, als am Seeufer der gallorömische Vicus Lousonna entstand. Im Mittelalter wurde die Stadt zum Sitz des Bischofs und entwickelte sich zu einem wichtigen religiösen und politischen Zentrum. Die Kathedrale Notre-Dame, 1275 geweiht, zeugt von dieser Blütezeit. Im 15. Jahrhundert wurde Lausanne von burgundischen Truppen besetzt und später von den Eidgenossen geplündert.
Heute ist Lausanne eine bedeutende Kultur- und Sportstadt mit internationalem Ruf. Hier haben das Bundesgericht, der Internationale Sportgerichtshof und das Internationale Olympische Komitee ihren Sitz. Die Stadt trägt den Titel „Olympische Hauptstadt“ und ist bekannt für ihre lebendige Kultur- und Hochschullandschaft. Die umliegenden Wälder und der Genfersee prägen das Stadtbild und bieten Erholungsmöglichkeiten.