Almsee

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Oberösterreich

Almsee

Der Almsee ist ein Bergsee im oberösterreichischen Salzkammergut, etwa elf Kilometer südlich von Grünau im Almtal am Nordfuß des Toten Gebirges. Auf 589 Metern Höhe gelegen, entwässert er über die Alm in die Traun und schließlich in die Donau. Der nährstoffarme See mit seinen naturnahen Ufern und Feuchtgebieten bildet ein intaktes Ökosystem und steht seit 1965 unter Naturschutz. Im Besitz des Stiftes Kremsmünster, zieht er als beliebtes Ausflugsziel Besucher an. Mit einer Länge von 2,3 Kilometern und einer maximalen Breite von 700 Metern umfasst er etwa 85 Hektar Wasserfläche. Die durchschnittliche Tiefe beträgt 2,5 Meter, an der tiefsten Stelle, der Seegrube, misst er neun Meter. Die steilen Uferseiten werden von Bergen wie dem Ameisstein und dem Brandberg überragt, während flache Zonen im Norden und Süden in moorige Wiesen übergehen. Besonders bekannt war die schwimmende Insel, eine Torfmasse von 15 mal 25 Metern, die bis 1996 frei trieb und heute am Ostufer festliegt. Am Westufer führt die Almseestraße L549 direkt zum Seehaus mit Parkplatz. Der See wird von unterirdischen Quellen gespeist, die bis zu 1500 Liter Wasser pro Sekunde liefern. Die Wassererneuerung erfolgt innerhalb von zehn Tagen, was eine durchschnittliche Wassertemperatur von knapp acht Grad ergibt. Die umgebende Landschaft zeigt Spuren ehemaliger Vergletscherungen, darunter eine 12 Kilometer lange Schuttzunge aus einem Bergsturz vor etwa 13.000 Jahren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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