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Zisterzienserabtei Neuzelle
Kloster in Neuzelle, Landkreis Oder-Spree, Brandenburg
Das Kloster Neuzelle ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Es wurde im 13. Jahrhundert von Markgraf Heinrich dem Erlauchten gegründet und war bis 1817 bestehen. Die Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt ist heute Wallfahrts- und Pfarrkirche. Im Jahr 1429 wurde das Kloster während der Hussitenkriege zerstört, wobei 20 Mönche starben und die Anlage verwüstet wurde. Die Neuzeller Märtyrer werden seit 1550 am 10. September verehrt. Das Kloster war im Mittelalter ein bedeutender Wirtschafts- und Grundbesitzbesitzer mit 27 Dörfern und dem Städtchen Fürstenberg. Nach dem Überfall wurde es unter Abt Nicolaus II. von Bomsdorf wiederaufgebaut. Im 16. Jahrhundert blieb es während der Reformation als katholische Insel bestehen, obwohl die Umgebung zum Protestantismus überging. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Kloster mehrfach geplündert, doch es blieb bis 1817 bestehen. Im historischen Klostergelände existieren noch Zeichen der Märtyrerverehrung, wie die schiefe Kapelle am Klosterteich und die beschädigte Christussäule. Die Klosterkirche ist ein zentraler Raum mit Ausblicken auf die Umgebung. Die Stiftung Neuzelle wurde 1996 neu gegründet und ist heute ein kulturelles Zentrum. Die Klosteranlage bietet Räume und Wege, die die Geschichte des Klosters widerspiegeln.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Park, Kloster
- Ort
- Neuzelle
- Erbaut
- 1268
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Brandenburg
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