Geiseltalsee

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Sachsen-AnhaltSaalekreisBezirk Saalekreis

Geiseltalsee

Tagebaurestsee in Sachsen-Anhalt, Deutschland

Der Geiseltalsee liegt im Saalekreis von Sachsen-Anhalt und ist ein Tagebaurestsee, der nach dem Ende der Braunkohleabbauaktivitäten entstand. Er ist der zweitgrößte künstliche See Deutschlands mit einer Fläche von 18,4 km² und Teil des Geiseltaler Seenkomplexes. Der See entstand durch die Flutung eines riesigen Tagebaurestlochs, das nach dem Abbau von 1,4 Milliarden Tonnen Braunkohle entstand. Der See bietet eine Vielzahl von touristischen Angeboten, darunter drei Aussichtstürme, Rad- und Wanderwege sowie zwei Marinas. Die touristische Nutzung begann 2011 mit einer Teilfreigabe, die den Südteil des Sees umfasste. Auf der Nordseite gibt es Badestrände, und der See ist Startpunkt für Radwege wie den Sole, Kohle und Geschichte. Zudem gibt es eine Themenstraße mit Sagensteinen, die Wanderer und Touristen anleiten. Im See leben verschiedene Fischarten, darunter Hechte, Schleien und Maränen. Der Kreisangelverein Merseburg e. V. verwaltet die Fischereirechte und betreibt seit 2009 einen Großbesatz mit Maränen. Die klare Wasserqualität und das reiche Zooplankton bieten ideale Lebensbedingungen für die Fischarten. Die Umgebung um den See ist durch Wald- und Erholungsflächen sowie Weinbauflächen geprägt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
See, Tagebaurestloch
Ort
Saalekreis
Seehöhe
98 m

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