📷 Kép: Wikimedia Commons
Traianus termái
archäologische Stätte in Italien
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Am Oppius, einem der Rücken des Esquilin, lag eine der größten Badeanlagen des kaiserzeitlichen Rom. Eingeweiht am 22. Juni 109 n. Chr., stellte sie die benachbarten Titusthermen in den Schatten und blieb lange die umfangreichste Anlage ihrer Art in der Stadt; erst die Thermen Caracallas und Diokletians übertrafen sie. Den Untergrund hatte man eingeebnet, indem ein Flügel der Domus Aurea, den ein Brand im Jahr 104 zerstört hatte, verfüllt wurde – einige der verschütteten Räume dienten fortan als Keller. Cassius Dio legt nahe, dass Apollodor von Damaskus den Entwurf lieferte, derselbe Baumeister, der für Trajan auch das Forum plante. Die Gesamtanlage maß etwa 330 auf 315 Meter, das Zentralgebäude rund 190 auf 212 Meter. Neu war die Idee, die Bäder in eine ummauerte Grünanlage zu stellen; Caracalla und Diokletian übernahmen das Schema später. Auch die Ausrichtung wurde gegenüber dem älteren Nachbarbau gedreht, um das Sonnenlicht besser auszunutzen. Betreten wurde das Gelände durch einen Torbau im Norden. Um einen offenen Hof mit Schwimmbecken gruppierten sich spiegelgleiche Saalflügel, im Süden lagen die eigentlichen Bäder mit Caldarium, Tepidarium und einer Basilika. Erhalten ist davon wenig: einige Mauerzüge im heutigen Park, allen voran die gut bewahrte westliche Exedra der Umfassungsmauer. Wie das Ganze aussah, lässt sich anhand eines Ausschnitts der Forma Urbis rekonstruieren. Unter der Exedra kamen weitere Teile der Domus Aurea zum Vorschein, darunter ein Fresko mit der Ansicht einer befestigten Stadt.
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- Art
- Archäologische Stätte, Therme, Römisches Bauwerk
- Ort
- Rom
- Architekt
- Apollodor von Damaskus
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