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Pfarrkirche Schönbühel
Kirchengebäude in Österreich
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Die ehemalige Klosterkirche Schönbühel thront auf einer schmalen Felskuppe hoch über der Donau in der Marktgemeinde Schönbühel-Aggsbach. Der frühbarocke Bau aus dem 17. Jahrhundert wirkt mit seinem langgestreckten, schlichten Äußeren wie ein schmales Band, das sich der Felsnase anpasst. Direkt unterhalb erstreckt sich der Kalvarienberg, eine kapellenartige Anlage aus dem Jahr 1669, deren offene Längsseite den Blick auf die originalen Figuren des Gekreuzigten und der beiden Schächer freigibt. Der Innenraum überrascht mit üppiger barocker Ausstattung. Der Hochaltar zeigt einen gemalten Giebelaltar mit Scheinarchitektur und gemalten Statuen von A. Rudroff aus dem Jahr 1792. Im Zentrum steht eine Mauernische mit einer fast lebensgroßen Gnadenstatue von 1688, umgeben von einer gemalten Draperie. Ein weiteres Gemälde der hl. Rosalie von Martin Johann Schmidt aus dem Jahr 1768 ziert den Volutenaufsatz. Der quadratische Westchor ragt donauseitig über den Klostertrakt hinaus und bietet Zugang zu einer Umgangsterrasse mit Rundumblick. Der im Osten angebaute Turm mit seinem Zeltdach entstand erst um 1900. Die Kirche gehört zu den Kunstdenkmälern Österreichs und ist im Dehio Niederösterreich südlich der Donau ausführlich dokumentiert. Von der Terrasse aus öffnet sich ein weiter Blick über die Donau und die umliegenden Hänge.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Schönbühel-Aggsbach
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