Karolinenbad
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Das Karolinenbad war ein privates Wannenbad im Wiener Gemeindebezirk Mariahilf. Es befand sich in der Dürergasse 14, in einem Haus, das ursprünglich aus dem Jahr 1797 stammte. Das Bad wurde 1843 von Josef Eggerth gegründet und nutzte als Badewasser das „Überwasser“ der Kaiser-Ferdinands-Wasserleitung, da die Wiener Wasserversorgung damals unzureichend war. Das Bad verfügte über 40 Marmorbadewannen in 30 Kabinen. Nach dem Tod Josef Eggerths 1878 führte sein Sohn Karl das Bad weiter, bis es 1924 renoviert und 1961 abgerissen wurde. Einige Überreste blieben erhalten, darunter das Hoftor im Bezirksmuseum Mariahilf und eine der Steinvasen, die das Tor einst bekrönten. Die Adresse des Bades änderte sich im Laufe der Zeit von Untere Stättengasse zu Dürergasse 14. In der Umgebung des ehemaligen Bades finden sich weitere Spuren der Eggerth-Familie. So verläuft 30 Meter westlich die Eggerthgasse, die 1902 nach Karl Eggerth benannt wurde, und 30 Meter nördlich die Luftbadgasse, die nach dem Esterházybad benannt ist, das Eggerth 1852 erbaute. Die Eggerthstiege, eine Treppe in der Eggerthgasse, wurde später in Viktor-Matejka-Stiege umbenannt.
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