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Dietwiller
französische Gemeinde im Elsass
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Dietwiller liegt im Département Haut-Rhin der Region Grand Est, nahe dem Ostrand des Sundgauer Tertiärhügellandes. Der Ort grenzt im Norden an Eschentzwiller, im Osten an Niffer mit der Forêt domaniale de la Hardt Sud, im Süden an Schlierbach und im Westen an Landser. Er befindet sich in der Nähe des Austritts des Niedermattgraben-Baches in die Rheinebene. Die Gemeinde ist Teil der französischen Region und liegt im südlichen Teil des Départements. Dietwiller wurde erstmals 1284 urkundlich erwähnt und gehörte bis 1648 zur habsburgischen Herrschaft Landser. Im Westfälischen Frieden kam das Dorf 1648 an die französische Krone. Im Laufe der Geschichte wurde der Ort mehrfach von Söldnerbanden und Kriegsereignissen geprägt, darunter die „Wilden Engländer“ im 14. Jahrhundert, die Armagnaken im 15. Jahrhundert und die Schweden im Dreißigjährigen Krieg. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Einwohner evakuiert, und die Befreiung erfolgte 1945 durch französische Truppen. Dietwiller ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie den Alter Kirchturm mit spätgotischen Maßwerkfenstern und dem Christus am Kreuz aus dem 17. Jahrhundert. Die Pfarrkirche Sankt Nikolaus wurde im 19. Jahrhundert in neuromanischer Form errichtet. In der Altstadt finden sich Fachwerk- und gemauerte Kleinbauernhäuser sowie ein Vogtshaus aus dem 17. Jahrhundert. Das ehemalige Schulhaus, heute Mairie, stammt aus dem Zweiten Kaiserreich.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 304 m
Nearby
- Ancienne église Saint-Nicolas de Dietwiller215 m
- Schlierbach1.1 km
- Landser1.1 km
- Fontaine de Landser1.4 km
- Eschentzwiller2.4 km
- Geispitzen3.0 km
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