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Severin
Ortsteil von Domsühl, Mecklenburg-Vorpommern
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Severin ist ein Ortsteil der Gemeinde Domsühl im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Er entstand im 13. Jahrhundert als Bauernsiedlung. Das Dorf liegt in einer flachen Ebene mit leicht ansteigender Ostseite, wo die höchsten Punkte mit 76 m ü. NHN liegen. Im Osten erstreckt sich ein Waldgebiet, der Rest des Ortsteils wird landwirtschaftlich genutzt. Die Bundesstraße 321 verläuft durch Severin, und die A 24 ist über die Anschlussstelle Parchim erreichbar. Der Ort liegt 17 km nordwestlich von Parchim und 13 km südöstlich von Crivitz. Der Ort wurde 1264 erstmals urkundlich erwähnt und heißt vermutlich „Bauerndorf“. 1951 wurde Bergrade eingegliedert, und 2014 wurde Severin nach Domsühl eingemeindet. 2014 feierte die Gemeinde ihr 750-jähriges Bestehen mit einem Festwochenende, bei dem Anwohner Häuser und Gärten schmückten. Das Dorf ist bekannt für seine historischen Gebäude und Traditionen. In Severin steht ein Gedenkstein für den Todesmarsch von 6000 Häftlingen des KZ Sachsenhausen aus dem April 1945. Das Neorenaissanceschloss aus den 1880er Jahren diente nach 1945 als Flüchtlingsunterkunft und später als Bildungseinrichtung. Die neogotische Dorfkirche aus dem Jahr 1872 war Schauplatz der Hochzeit Joseph Goebbels‘ 1931, bei der eine Hakenkreuzfahne vor dem Altar platziert wurde. Die Kirche und das Schloss sind wichtige historische Zeugnisse des Ortes.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Domsühl
- Seehöhe
- 59 m
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