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Obernai
französische Gemeinde
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Obernai liegt im Unterelsass in der Oberrheinebene am rechten Ufer der Ehn, etwa 25 Kilometer südwestlich von Straßburg. Die Gemeinde ist am Fuß des Odilienbergs gelegen und grenzt an mehrere Nachbargemeinden wie Bernardswiller und Niedernai. Der Name stammt von der Lage am Vogesenflüsschen und Illzufluss Ehn, wobei die Bewohner den Ort auch als Ewer’nahn bezeichnen. Der Neckname der Einwohner lautet Zanefbieche, was „Senfbäuche“ bedeutet. Der Ort war bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges eine selbstständige Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich. Die Geschichte von Obernai reicht bis ins 7. Jahrhundert zurück, als die fränkische Siedlung Sitz des Merowingers Eticho war. Im Mittelalter spielte die Stadt eine Rolle bei der Abwehr der Armagnaken und war Teil des Elsässer Zehnstädtebunds. Im 16. Jahrhundert erlebte die Stadt ihre Blütezeit, die jedoch durch Unruhen infolge der Reformation beeinträchtigt wurde. Obernai ist bekannt für seine Renaissance-Bräuche, wie den Sechs-Eimer-Brunnen aus dem Jahr 1579, und für seine historischen Bauwerke, darunter die Peter-und-Paul-Kirche und den Kappelturm. Die Stadt verfügt über eine Vielzahl von Denkmalen, darunter das Château d'Oberkirch und den Mammutbaum im Stadtpark. Zudem ist Obernai mit mehreren Städtenpartnerschaften verbunden, darunter Gengenbach und Pully.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Bas-Rhin
- Seehöhe
- 572 m
- Website
- http://www.obernai.fr
Nearby
- Kappelturm, Obernai32 m
- St. Peter and St. Paul's Church, Obernai120 m
- Bernardswiller1.6 km
- église Notre-Dame de Bernardswiller1.7 km
- Réserve naturelle régionale des collines sèches du Bischenberg, de l'erschenberg et du Holiesel2.5 km
- Bischoffsheim2.8 km
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