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Kędzierzyn-Koźle

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Kędzierzyn-Koźle liegt an der Oder, wo der Fluss die Klodnitz und den Gleiwitzer Kanal aufnimmt. Die Stadt umfasst den gesamten Mündungsbereich dieser Gewässer und grenzt an andere Orte wie Blachownia Śląska und Kłodnica. Im historischen Zentrum befindet sich der Stadtteil Koźle, während die Industrieansiedlungen rechts der Oder entstanden. Die Stadt ist ein Teil der Woiwodschaft Opole und umgibt sich mit industriellen und landwirtschaftlichen Regionen.

Die Stadt hat ihre Wurzeln im 18. Jahrhundert, als das historische Zentrum Koźle entstand. Im 19. Jahrhundert begannen Industrieansiedlungen sich zu entwickeln, und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Stadtteile zu Städten. Die 1788 errichtete evangelische Kirche wurde 1945 zerstört, und in der Zeit des Zweiten Weltkriegs entstanden Arbeitslager und Konzentrationslager wie Blechhammer. Die Stadt entstand 1975 durch die Vereinigung mehrerer Orte.

Kędzierzyn-Koźle ist ein Zentrum der chemischen Industrie mit Fabriken wie Azoty und Blachownia Śląska. Die Stadt verfügt über ein Eisenbahnknoten mit Verbindungen nach Gliwice, Opole und Racibórz. Die Stadtgemeinde umfasst mehrere Orte, darunter Azoty, Blachownia Śląska und Kłodnica. Bekannte Persönlichkeiten aus der Stadt sind Sportler, Politiker und Künstler, die in verschiedenen Bereichen international bekannt sind.

Sources (1)
Einwohner
56.931
Fläche
123,42 km²
Seehöhe
180 m
Bezirk
powiat kędzierzyńsko-kozielski

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