Deutschordenskommende Sumiswald, Schweiz
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Die Deutschordenskommende Sumiswald war eine Niederlassung des Deutschen Ordens im oberen Emmental, heute im Kanton Bern, Schweiz. Sie entstand 1225 und blieb bis 1698 bestehen. Das Zentrum der Kommende war die spätere Anlage des Schlosses Sumiswald, das heute als historisches Bauwerk erhalten ist. Die Kommende war ein zentrales Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum des Deutschen Ordens. Sie verwaltete umfangreiche Güter und hatte eine Kombination aus geistlicher, landwirtschaftlicher und sozialer Funktion. Die Kommende wurde 1528 säkularisiert und 1698 an die Stadt Bern verkauft. Die Verwaltung blieb bis 1798 in bernischer Hand. Im Schloss Sumiswald gab es Wohn- und Wirtschaftsgebäude, eine Kapelle und einen Spitalbereich. Die heutige Bausubstanz stammt vom Wiederaufbau nach 1730. Zwischen 1978 und 1981 wurde das Schloss saniert und in ein Pflegeheim umgewandelt. Dabei wurden gotische und barocke Wandmalereien sowie ein tiefer Brunnen entdeckt.
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- Art
- Kloster, In commendam, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Sumiswald
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