📷 Image: C.Stadler/Bwag · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Kleinhöflein im Burgenland
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Kleinhöflein ist ein Ortsteil von Eisenstadt im Burgenland und liegt westlich der Stadt auf einer sanften Terrasse, die zur Wulkaebene hin abfällt. Am südlichen Rand des Ortes erhebt sich das Leithagebirge, das die Landschaft prägt. Der Name des Ortes wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach, darunter zwischen deutschen und ungarischen Varianten wie Kysheflin oder Kishöflány. Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1380 zurückreicht, als er erstmals urkundlich als Clanhewelin erwähnt wurde. Kleinhöflein gehörte einst zum Ödenburger Komitat und war Teil der Herrschaft Eisenstadt, bevor es im 17. Jahrhundert an die Familie Esterházy überging. Seit 1921 ist der Ort Teil des Bundeslandes Burgenland, nachdem er nach dem Ersten Weltkrieg von Ungarn an Österreich übergegangen war. Vor Ort prägen Weinbau und traditionelle Bräuche das Bild. Die katholische Pfarrkirche, die dem heiligen Veit geweiht ist, thront auf einem Hügel über dem Dorf und vereint romanische und gotische Stilelemente. Ein weiterer Anziehungspunkt ist der Winzerkirtag, der als größter Heuriger des Burgenlandes gilt. Zudem ranken sich um den Kümmerlingstein, einen alten Grenzstein in den Weinbergen, lokale Sagen wie die vom Lese-Ähnl.
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