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Orschwihr
französische Gemeinde im Elsass
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Orschwihr liegt im südlichen Teil der Südvogesen, am Quierenbach, der in die Oberrheinebene mündet. Die Gemeinde ist von Wald und Weinbau geprägt, mit dem Forêt communale d’Orschwihr im Westen und Weinreben in der Nordosthälfte. Sie grenzt an Bergholtzzell im Süden und an Rouffach im Nordosten. Der höchste Punkt des Gemeindegebiets ist der Schimberg mit 576 Metern. Die Gemeinde gehört zum Regionalen Naturpark Ballons des Vosges und ist Teil des Gemeindeverbandes Région de Guebwiller. Der Name Orschwihr stammt aus dem 8. Jahrhundert, als der Ortsname Otalesvilare erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt wurde. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von Burgbesitz, Fronhöfen und Kriegen, darunter die Zerstörung der Burg durch die Gugler im Jahr 1375. Im 17. Jahrhundert wurde die Pfarrkirche St. Nikolaus errichtet, und die Kapelle St. Wolfgang wurde 1850 neu gebaut. Die Gemeinde war bis 1918 Teil des Reichslands Elsass-Lothringen und wurde 1945 von französischen Truppen befreit. Orschwihr ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Pfarrkirche St. Nikolaus mit spätgotischen Fenstern und dem Westturm der Vorgängerkirche. Die Burgruine Stettenberg, die Kapelle St. Wolfgang und die zahlreichen Winzerhäuser mit profilierten Toren und markanten Eckquadern sind weitere Sehenswürdigkeiten. Im Ort finden sich auch Wegkreuze aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie eine Vielzahl von historischen Brunnen. Die Gegend um den Bollenberg beherbergt seltene Pflanzenarten.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 573 m
Nearby
- fontaine d'Orschwihr162 m
- Château d'Orschwihr180 m
- Bergholtzzell529 m
- Stettenberg Castle782 m
- Bergholtz2.3 km
- église Saint-Sébastien de Soultzmatt2.9 km
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