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Heiteren
französische Gemeinde im Elsass
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Heiteren liegt in der Oberrheinebene, etwa 20 Kilometer südöstlich von Colmar und sieben Kilometer südwestlich von Breisach am Rhein. Das Gemeindegebiet reicht im Westen bis zum alten Nordarm des Rhein-Rhône-Kanals und im Osten an den Rheinseitenkanal. Der Ortsteil Thierhurst befindet sich an der Grenze zur Nachbargemeinde Nambsheim. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Colmar-Ribeauvillé und zum Gemeindeverband Communauté de communes Alsace Rhin Brisach. Der Ort wurde erstmals 768 als Heiderheim urkundlich erwähnt. Er lag nahe der römischen Straße Augst–Straßburg und war im Mittelalter von der Abtei Murbach und dem Kloster Sainte-Croix-en-Plaine begütert. Heiteren war bis 1648 habsburgisch und kam danach an die französische Krone. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Einwohner evakuiert, und die Gemeinde wurde 1945 von französischen Truppen befreit. 1977 besetzten Bürgerinnen und Bürger einen Strommast, um den Bau einer Überlandleitung zu stoppen. Heiteren ist bekannt für seine Kirche St. Jakobus der Ältere, eine spätklassizistische Stiftskirche aus der Louis-Philippe-Zeit. Die Kapelle Notre-Dame-de-Thierhurst erinnert an eine abgegangene Siedlung. Die Mairie wurde 1874 als Pfarrhaus errichtet und hat eine besondere Bauweise. Zudem gibt es einen Wasserturm und eine Kapelle der Fürsprecher der Vierzehn Heiligen. Die Gemeinde verfügt über mehrere Wallfahrtsorte und historische Bauwerke.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 209 m
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