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Kramsach
Gemeinde und Dorf im Bezirk Kufstein, Tirol
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Kramsach liegt im Tiroler Unterinntal am Nordufer des Inn, gegenüber von Rattenberg auf dem Schwemmkegel der Brandenberger Ache. Die Gemeinde gehört zum Gerichtsbezirk Rattenberg und umfasst zwei Ortschaften, darunter Mariatal und Voldöpp. Nachbargemeinden sind Brandenberg, Breitenbach am Inn und andere im Bezirk Kufstein sowie Steinberg am Rofan im Bezirk Schwaz. Der älteste Ortsteil Kramsachs ist Voldöpp, dessen Name auf einen vorrömischen Ursprung hinweist. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Voldöpp im Jahre 1080, und im 13. Jahrhundert waren die Herren von Freundsberg die wichtigsten Grundherren. Die Gemeinde wurde 1811 aus Voldöpp und Mariathal gebildet. Der Name Kramsach leitet sich vom volksmundlichen „Kranzach“ ab, wobei „Kranzen“ die Wacholderbüsche bezeichnen, die in der Region wuchsen. Kramsach besitzt zwei Pfarrkirchen, darunter die Basilika Mariathal und die Pfarrkirche hl. Nikolaus in Voldöpp. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Museum Tiroler Bauernhöfe, der Museumsfriedhof in Hagau und die Tiefenbachklamm. Die Region ist bekannt für den Kramsacher Marmor, der in Kirchen und der Annasäule in Innsbruck verwendet wurde. Der Tourismus spielt eine wichtige Rolle, mit Badeseen wie dem Krummsee und dem Reintaler See. Die Gemeinde hat auch eine reiche kulturelle und industrielle Geschichte, darunter die Fugger-Kupferhütte und das Messingwerk Achenrain.
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- Art
- Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Kufstein
- Seehöhe
- 520 m
- Website
- http://www.kramsach.at/
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