Sankt Vith
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Sankt Vith liegt im Süden der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, an der Grenze zu Deutschland. Die Stadtgemeinde umfasst mehrere Dörfer und Weiler und ist Teil des Naturparks Hohes Venn-Eifel. Sie ist an der Schnittstelle von Eifel und Ardennen gelegen und umfasst eine Vielzahl von Waldgebieten sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen. Der Fluss Our fließt durch das Gemeindegebiet und prägt das Tal mit sechs kleinen Dörfern. Die Geschichte von Sankt Vith reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück, als eine Kapelle erwähnt wurde. Die Stadt wurde im 12. Jahrhundert zur städtischen Verfassung erhoben und entwickelte sich zu einem wichtigen Eisenbahnknoten. Während des Zweiten Weltkriegs war die Stadt Schauplatz der Ardennenoffensive und litt unter schweren Zerstörungen. Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau, der bis in die 1960er Jahre andauerte. Die Pfarrkirche Sankt Vitus wurde nach dem Krieg in neo-romanischem Stil wiederaufgebaut. Sankt Vith ist bekannt für seine kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten, darunter die St.-Bartholomäus-Kapelle in Wiesenbach und die St. Vither Zeitung, die bis 1965 erschien. Die Stadt ist auch Veranstaltungsort für das Alive Festival und hat eine reiche Geschichte mit bedeutenden Persönlichkeiten, darunter Silvio Gesell und Thierry Neuville. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die A27 und verschiedene Nationalstraßen, während die Bahnverbindungen heute zu Radwegen umgestaltet wurden.
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- Einwohner
- 9.682
- Fläche
- 146,93 km²
- Seehöhe
- 480 m
- Bezirk
- Arrondissement Verviers
- Website
- https://www.st.vith.be
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