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Weißer Kocher
Nebenfluss des Kochers
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Der Weiße Kocher ist der rechte Quellfluss des Kochers und fließt in Baden-Württemberg. Sein Ursprung liegt oberhalb von Unterkochen in einem Waldtal, wo er sich zwischen moosbewachsenen Felsen durch eine Quellschlucht schlängelt. Der Fluss vereinigt sich mit dem Schwarzen Kocher bei Unterkochen und fließt nach etwa 3,3 km mit einem mittleren Sohlgefälle von 21 ‰ in den Kocher. Sein mittlerer Abfluss beträgt 40,0 l/s. Der Weiße Kocher ist für seine natürliche Landschaft und historische Stätten bekannt. Er fließt durch die Siedlungskontur von Unterkochen und nimmt den einzigen natürlichen Zufluss, den Häselbach, auf. In der Nähe der Kocherburg und der ehemaligen Eisenschmiede sowie Papiermühle verzweigt sich der Bach. Der Zusammenfluss mit dem Schwarzen Kocher wurde 2015 renaturiert und um 100 m nach Nordosten verlegt. Der Fluss fließt durch das Einzugsgebiet von 8,5 km², das im Albuch und Härtsfeld liegt. Vor Ort erwartet man Wanderwege wie den Schwäbischen-Alb-Nordrand-Weg und den Main-Donau-Bodensee-Weg, die durch das Quellgebiet führen. Der Weiße Kocher schlängelt sich durch ein enges Waldtal und fließt an historischen Orten wie der Pulvermühle und der Kocherburg vorbei. Die Umwelt ist durch Schutzmaßnahmen wiederhergestellt, und die Wasserqualität entspricht der Güteklasse II. Der Fluss verläuft durch eine Talaue und fließt in den Kocher, wo er sich mit dem Schwarzen Kocher vereinigt.
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- Art
- Fluss
- Ort
- Baden-Württemberg
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