Pallas-Yllästunturin kansallispuisto
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Der Nationalpark Pallas-Yllästunturi in West-Lappland ist mit 1020 Quadratkilometern der drittgrösste Nationalpark Finnlands und erstreckt sich über die Gemeinden Enontekiö, Kittilä, Kolari und Muonio. Prägend ist eine etwa hundert Kilometer lange Fjellkette, umgeben von Taigawäldern, Mooren und Heidewäldern. Höchster Punkt ist der Taivaskero mit 809 Metern; die Landschaft von Pallastunturi zählt zu den finnischen Nationallandschaften. Nach Besucherzahlen ist es der meistbesuchte Nationalpark des Landes, 2019 wurden 561.200 Gäste gezählt. Das Wegenetz umfasst 340 Kilometer markierte Wanderwege im Park und weitere 200 Kilometer im Umkreis, dazu über 500 Kilometer Langlaufloipen und über 100 Kilometer Winterwanderrouten. Die bekannteste Strecke ist der rund 50 Kilometer lange Hetta-Pallas-Weg, 1934 eingerichtet und damit die älteste markierte Wanderroute Finnlands; er führt über Fjell-Hochebenen, durch Schluchten und auf mehrere Gipfel. Die meisten Routen sind Rundwege mit versorgten Rastplätzen aus Koten, Unterständen, Feuerstellen und Hütten. Als Tagestouren gelten unter anderem der Pyhäkero-Weg, der Taivaskero-Rundweg, der Varkaankuru-Pfad und der Kesänkijärvi-Rundweg. Auf den baumlosen Kuppen wachsen Zwergbirken, Alpen-Bärentraube und Krähenbeere. Rentier und Elch sind die häufigsten Grosssäuger, dazu kommen Bär und Luchs. Der grösste See ist der Pallasjärvi südöstlich des Naturzentrums Pallastunturi. Nördlich des Polarkreises gehören im Dezember und Januar Polarnacht, Polarlichter und Frost bis −30 °C zum Winter.
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